Liebe Freunde,

Time is flying! Die ewige Ausrede ist so gut, wie sie wahr ist; dennoch war der riesige Abstand zu meinem letzten Post nicht geplant. Das Erscheinen der „Uhrmacherin“ war ein wunderbarer Meilenstein für mich und hat mich rund um die Uhr (sic!) beschäftigt; zumindest kam es mir so vor. Jetzt ist es aber an der Zeit, wieder zu berichten, was alles läuft. In diesem Sinne und wie es sich für eine Geschichts-Enthusiastin gehört: ein Blick zurück.

„Die Uhrmacherin“ auf dem Schweizer Taschenbuch-Gipfel

Rund um das Erscheinen der Story um Sarah Siegwart habe ich unheimlich viel Schönes erlebt: Die Vernissage im Kulturhistorischen Museum, die viele Freunde und Bekannte angelockt hat; wunderbar mitgestaltet von einem Trio des Stadtorchesters; eine Kurzlesung am Weihnachtsapéro der Titoni AG, die mich so grosszügig unterstützt hat. Dann im neuen Jahr eine Signierstunde bei Bücher Lüthy in Grenchen, die ich mit einem grossen Lächeln auf den Lippen, einem tollen Jahreskatalog und einem herzigen Mitbringsel verliess, das jetzt auf meinem Bücherregal steht (siehe Beitragsbild). Und natürlich ganz ehrlich „not least“: Die unbändige Freude, die mich packte, als die „Uhrmacherin“ in der ersten Jahreswoche 2022 Platz 1 der Schweizerischen Taschenbuch-Bestsellerliste erklomm; ein unbeschreibliches Gefühl, dem ich mit einem wilden Tanz durch mein Schreibzimmer Ausdruck verleihen musste (dieses Video bleibt unter Verschluss…!) Den gloriosen Rang hat das Buch immerhin zwei Wochen gehalten und ist auch diese Woche noch in den Top Ten zu finden. Eine fast gleich grosse Freude empfand ich heute morgen, als ich die Rezension der schweizweit bekannten Bücher-Enthusiastin Manuela Hoffstätter auf ihrem Blog Lesefieber.ch las. Und nicht zu vergessen: die vielen Mails und Karten von Menschen, die das Buch gelesen und genossen haben und ihre Freude mit mir geteilt haben: Die vor Jahrzehnten nach Australien ausgewanderte Grenchnerin; der promovierte Historiker aus Dulliken, eine Schulkollegin, die jetzt in Zürich lebt, und viele hier ansässige Grenchner. Ein Wort an die analogen Verfasser: Eine Antwort kommt! Ich bin das Kartenschreiben nicht mehr so gewohnt…!

Nach diesem Abriss zum Ausblick. Was wartet auf Euch, wo bin ich dran? Einerseits geht es weiter mit der Uhrensaga; andererseits bereite ich Lesungen vor, was für mich ja auch Neuland ist. Aber erst einmal etwas zur Zukunft von Sarah:

Band 2 geht ins Feinlektorat, Band 3 in die Plotfabrik

In den vergangenen Wochen habe ich intensiv an Band 2 gearbeitet, der so bald wie möglich druckreif sein soll. Gerade bin ich noch an letzten Korrekturen, bevor das Buch ins Feinlektorat geht. Gleichzeitig habe ich mit dem Plotten von Band 3 begonnen. Die Ideen sprudeln gar nicht mal übel; allerdings habe ich einen etwas blutrünstigen Zug in mir entdeckt, der mir doch etwas Sorge bereitet. Aber solange man das alles nur auf Papier auslebt, geht’s ja noch.

Wo man mich hören kann

Wie erwähnt: Neben der Arbeit im stillen Kämmerlein, die ganz in meiner Komfortzone liegt, beinhaltet das Autorendasein bekanntlich auch, sich ab und zu der interessierten Öffentlichkeit zu stellen. Das will ich auch tun, und natürlich würde es mich WÄUZ freuen (ich glaube, das Wort muss Sarah in Band 2 mal sagen; wobei sie es wohl eher mit „rüdig“ hätte…), wenn Ihr Euch auch an den einen oder anderen Anlass verirrt. Wer noch ein Buch signieren lassen möchte und in der Nähe wohnt: Am 18. März vom 11.00-13.00 bin ich noch einmal bei Bücher Lüthy in Grenchen zu Gast. Grenchnern und in der Nähe seienden empfehle ich wärmstens die Vorstellung des Kleintheaters vom 19. März, an der ich unter dem Titel „Es isch Zyt“ ein Programm mit dem Künstler Ferruccio Cainero präsentiere. Die Uhren und das Mysterium der Zeit stehen ganz im Zentrum; ich freue mich sehr darauf! Wer das verpasst, kann am 8. April nach Selzach kommen, wo ich eine Doppellesung mit dem Autor Kaspar Wolfensberger haben werde. Am 15. Mai lese ich zweimal im Uhrenmuseum Welschenrohr anlässlich des Kulturtags Gäu, und am 21. Mai halte ich ein Referat anlässlich des Aglow-Brunchs in Frick. Letzteres ist allerdings thematisch etwas anders gelagert…:-) Und weil ich dann alles Geplante abgedeckt habe, noch dies: Am 22. September lese ich in der Schul- und Gemeindebibliothek Rothrist. Alle Details zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr auf meiner Terminseite. Und: Wenn Ihr möchtet, dass ich bei Euch in der Nähe lese, dann schickt mir doch eine Nachricht. Vielleicht kann ich etwas auf die Beine stellen.

…und ein Wort zum Passionsbeginn

Meine Infos sind aufgebraucht, und nun drängt sich – sicher geht es Euch ähnlich – wieder die weltpolitische Lage in den Vordergrund. Fast wird mir etwas unwohl dabei, in diesen Zeiten etwas so Profanes zu teilen. Aber gleichzeitig denke ich daran, dass Geschichten den Menschen immer wieder Kraft verliehen haben; manchmal in Form einer genüsslichen Flucht aus dem Alltag, manchmal aber auch als Lautsprecher, der die Ungerechtigkeiten der Zeit an den Pranger gestellt hat.

Mein Buch zählt eher zur ersten Kategorie, aber auch Sarah Siegwart ist auf ihrem Weg mit fremdem und persönlichem Leid konfrontiert und stellt sich die uralte Frage, warum so etwas passiert und wo Gott, wenn man denn an ihn glaubt, darin genau sein soll. Ich werde Euch nicht mit meinen ausführlichen Überlegungen zu diesem Thema langweilen. Aber ich wünsche Euch (Disclaimer: enthält frommes Zeug, im Bedarfsfall überspringen)zum heutigen Beginn der Fastenzeit, dass Ihr wie ich in diesen unruhigen Zeiten Zuversicht und Trost im Gedanken findet, dass Gott unserem Leid nicht fernbleibt und sich wörtlich und wahrhaftig zu uns ins Leid(en) begeben hat, damit wir in ihm, wie Ulrich Knellwolf einmal einen krebskranken Mann in einer Predigt zitiert hat, „einen Kollegen in unserer Welt“ haben.

Herzlich, Eure Claudia

Was lange währt, wird heute wahr. So oder ähnlich geht der Spruch, und so wahr wie heute war er für mich noch selten. Ab heute steht „Die Uhrmacherin“ in den Buchläden.

Meine Freude ist riesig, und fast jeder Tag der letzten Woche hat mich mit einem besonderen Lichtblick beschenkt. Da war die Leserunde auf Lovelybooks mit den engagierten, kritischen, enthusiastischen und lehrreichen Kommentaren der Leserinnen; dann der Tag, an dem meine zwanzig Belegexemplare bei mir vor der Haustür standen. Und natürlich der Moment, als ich feststellte, dass die lokale Buchhandlung die Bücher bereits bekommen und sogar schon welche verkauft hat. Wunderschöne Augenblicke, die das geduldige Warten auf diesen Tag mehr als wettgemacht haben!

Gleichzeitig ist es ein Moment, in dem ich zurückdenke und nur schwer fassen kann, was sich seit Ende 2018, als ich den Verlagsvertrag unterschrieben habe, alles verändert hat. Unsere Welt ist nicht mehr die gleiche, wir wissen es. Und auch meine Welt hat sich für immer verändert, seit Ende Mai 2020 mein lieber Pa gestorben ist. Dass er mir heute Abend an der Buchvernissage nicht stolz entgegenlächelt – von einem Platz am Rand der Reihe, wie er es am liebsten hatte – und dabei verstohlen oder auch nicht so verstohlen eine Meiersche Rührungsträne vergiesst, schmerzt mich tief. Und dieser Schmerz war es auch, der oft in Momenten der Freude der letzten Woche seinen Platz eingefordert hat, mir zugeflüstert hat, dass er noch da ist.

Ich habe ihn gern willkommen geheissen, denn er gehört dazu. Die Trauer braucht ihren Platz, und während ich diese Worte schreibe, beschleicht sie mich neu. Auch jetzt will ich sie nicht verdrängen. Und dann? Wieder aufstehen, mich vorbereiten auf den Abend, wissend, dass mein Pa trotzdem da sein wird. In seinen Geschwistern, die fast alle anwesend sein werden; seinem Patensohn und seiner Nichte, und persönlich in der geheimnisvollen Art, die wir nicht wirklich fassen können. Und natürlich in meinem Herzen.

Darum freue ich mich jetzt – an diesem grossen Tag, an meinem Buch, diesem ab heute für alle sicht- und fassbaren Produkt von Inspiration, Transpiration, Glück und – davon bin ich überzeugt – Gunst und Rückenwind von oben. Möge es sich bewähren, möge Sarah Siegwarts Geschichte Freude bereiten, mitreissen, unterhalten und zum Nachdenken anregen und allen, die es lesen, genau das mitgeben, was sie gerade brauchen.

Auf Dich, Sarah – we did it!

Liebe Freunde,

Im letzten Post hatte ich Euch die historischen Persönlichkeiten vorgestellt, die in der „Uhrmacherin“ nicht nur die Szenerie bereichern, sondern auch ihren Anteil an der Geschichte haben. Noch viel grösser war natürlich ihr Anteil an Grenchens Schicksal – mehr dazu lest Ihr in der „Uhrmacherin“ selbst! Heute möchte ich Euch in die Welt der Uhren hineinnehmen. Und sehr frei nach einem Zitat von Jeremias Gotthelf (der im Buch übrigens auch öfters einen Platz hat), wonach zuhause beginnen muss, was im Vaterland leuchten soll, tue ich das anhand meiner eigenen Sammlung. Die ist recht bescheiden, hat allerdings in den letzten beiden Jahren eine beachtliche Bereicherung erfahren…!

Gleich vorweg: dies ist kein technischer Post. Ich habe mich für das Buch in die Uhrmacherei hineingelesen, alte Handbücher durchstöbert und mich mit Expertinnen und Experten unterhalten, aber bei mir überwiegt immer noch die Faszination an diesem Wunderwerk der Technik gegenüber meinen mechanischen Kenntnissen oder anderem Detailwissen. Wer interessante Nebeninfos zu den Uhren hat, darf die natürlich gern einbringen.

Beginnen wir also, und zwar mit meiner ältesten Uhr:

Diese Pendeluhr habe ich von meiner Tante – einer Schwester meines Vaters – und sie ist rund 150 Jahre alt. Ein prachtvolles Stück, wie ich finde! Sie hat einen ziemlich durchdringenden Schlag, den ich für unsere Katze etwas abdämpfen musste…:-)

Die zweitälteste Uhr ist ein Erbstück: klein, aber entzückend! Ich bin nicht sicher, von welcher Seite der Familie ich sie habe, aber ich vermute die Seite meiner Mutter. Ihr Vater hat sein Leben lang in der Uhrenindustrie als Mechaniker gearbeitet, und die Mutter fertigte Uhrenteile in Heimarbeit. Ich habe besondere Freude am perlmutternen Zifferblatt; ein Grund dafür, warum ich von meiner neuesten Uhr so begeistert bin. Aber dazu später mehr…!

Diese Michel Jordi Uhr von 1991 – zum Jubiläum der 700jährigen Eidgenossenschaft – hat meinem Vater gehört. Als er letztes Jahr starb, habe ich seine alten Uhren zu mir genommen. Für die Jordi habe ich eine neue Batterie einsetzen lassen; nun läuft sie wieder ganz munter – und ab und zu trage ich sie auch gern.

Wer erinnert sich an diese nachhaltigen Schweizer Uhren? Die Marke begann 1993 unter dem Namen „Crash“ und wurde unter dem Pop-Duo Yello 1994 zu ReWatch. Für die Uhren recycelte man alte Aludosen von Pepsi, Cola und Heineken, und für die Bänder verwendete man teilweise Leder aus alten Autositzen. Meiner lag offenbar die Heineken-Dose zugrunde…! Innen tickte (was sonst?) ein ETA-Uhrwerk aus Grenchen.

Wenn wir schon bei Grenchen sind: An diese Uhr erfreue ich mich besonders. Ich habe sie von meiner Mutter, und es ist eine „Eterna“ der Reihe Sahida wohl aus den Neunziger Jahren, also ein Produkt aus einer der Firmensprösslinge, die aus der im Buch vorkommenden historischen Schild AG hervorging. Auf der Rückseite prangt seltsamerweise ein Fischlein, was laut Googlerecherchen auch bein anderen „Eternas“ der Fall ist. Was das Fischlein zu bedeuten hat, konnte ich allerdings noch nicht herausfinden. Uhrennerds, wer weiss mehr…?

Und wenn wir bei einem Sprössling der Schild AG sind, darf natürlich die Welt der Swatch nicht fehlen. Meine eigenen Exemplare sind verschollen, aber von meinem Vater habe ich zwei geerbt: die „Club Watch 99“ in blau und eine, deren Namen ich noch nicht eruieren konnte. Das gestreifte Armband gibt es tatsächlich noch zum Nachbestellen.

Von meiner Mutter habe ich diese Uhr unbekannten Alters von Jean Albert Leu aus Biel (eine Uhr aus Biel? was für ein Sakrileg…!). Sie hat ebenfalls ein schönes Perlmutt-Zifferblatt, und auch sie birgt ein Rätsel: Ich konnte per Google wenig über diesen Uhrmacher ausfindig machen. Sei’s drum; hübsch ist sie!

Wir nähern uns dem grossen Finale, aber erst noch in die frühen Zweitausender: Diese Guess-Uhr habe ich meiner Erinnerung nach auf einem Flug erstanden, im Jahr 2000 oder 2001. Ich mochte den minimalistischen, eckigen Look damals sehr gern.

Danach kamen langsam die Smartphones auf, und ich muss gestehen, dass ich relativ lange Zeit ohne Armbanduhr gelebt habe. 2015 begann ich mit der Arbeit an der „Uhrmacherin“, und mein Interesse und meine Freude am Handwerk und an der Gestaltung der Uhren steigerten sich beträchtlich. Ich vertiefte mich in Uhrenblogs, sah mir alte und neue Exemplare an und fragte mich, ob ich nicht wieder eine Uhr tragen sollte. Natürlich eine Grenchner, was sonst…?

Und vor zwei Wochen war es dann soweit. Auf ganz besondere Weise kam ich zu einer wunderschönen mechanischen Uhr, die ich mit Stolz und Freude trage! Die Firma TITONI AG, eine der ältesten Uhrenfirmen in Grenchen, hat mir diese „Miss Lovely“ zur Verfügung gestellt. Ich bin absolut begeistert vom tollen Design, dem auswechselbaren Armband – so einfach, dass selbst ich es begreife – und natürlich dem Blickfenster ins Innere der Uhr. Auch sie läuft übrigens mit einem ETA-Uhrwerk; mehr Details zur Uhr findet Ihr hier. Was kann man sich mehr wünschen…? CEO Daniel Schluep, den Ihr auf dem unteren Bild in seiner Produktionshalle seht, hat für „Die Uhrmacherin“ noch mehr in petto…aber davon ein anderes Mal. Ihr dürft gespannt sein!

Damit bin ich am Ende meiner Uhrenparade angekommen. Ich hoffe, sie hat Euch gefallen, und ich bin natürlich gespannt auf Eure eigenen Geschichten. Habt Ihr eine Lieblingsuhr? Wie sieht sie aus? Postet mir doch ein paar Bilder in die Kommentare oder über mein Post auf Facebook!

„Die Uhrmacherin“. Im Sturm der Zeit“ als Ebook ab heute erhältlich!

…und was kommt als nächstes? In nicht einmal zwei Wochen erscheint das Printexemplar der Uhrmacherin, und ich freue mich schon sehr darauf, diesen Moment mit Euch zu teilen und dann hoffentlich von Euch zu erfahren, wie Euch das Buch gefallen hat. Am selben Abend findet wie schon einmal erwähnt im Kulturhistorischen Museum Grenchen die öffentliche Vernissage statt; bisher sieht es danach aus, dass wir sie durchführen dürfen. Wer gern dabei ist: Anmeldung per Email auf info@museumgrenchen.ch .

Und das Allerbeste habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Wer „Die Uhrmacherin“ vor allen Printfans lesen möchte, kann sie ab heute zum Sonderpreis auf allen Plattformen herunterladen! Meines Wissens sind es in Deutschland 3.99 Euro und in der Schweiz (such is life!) 4.99 Franken.

Und nun bleibt mir, Euch einen besinnlichen Start in den Advent zu wünschen. Bleibt gesund und „hebet Euch Sorg“, wie wir Schweizer sagen – und auf das nächste Mal!

Herzlich, Eure Claudia

Nachdem ich Euch vor zwei Wochen Grenchen und ein paar seiner gewichtigen Gebäude vorgestellt habe, geht’s jetzt wie versprochen „as Läbige“: Zu den Menschen, die dieses Dorf zur Zeit der „Uhrmacherin“ bevölkert haben. Sarah Siegwart, meine Heldin, ist meiner Fantasie entsprungen, aber sie begegnet schon früh im Buch Menschen, die 1873 tatsächlich gelebt haben. Und genau um die geht es – um diesen eigenen Menschenschlag. Warum der so eigen ist? Das dürft Ihr gern herausfinden, indem Ihr das Buch ab dem 13. Dezember im Laden kauft oder es Euch jetzt schon beim Buchhändler Eurer Wahl vorbestellt.. Aber nun geht es „in medias res“, auf einen Augenschein in unser Dorf. Wollen mal sehen, wer sich auf der Strasse blicken lässt…!

Ein kleiner Quellen-Hinweis: Die Bilder stammen abgesehen vom ersten, das ich mit Erlaubnis dem Schild-Hugi-Bilderbogen entnommen habe, aus der ständigen Ausstellung im Kulturhistorischen Museum in Grenchen, die sich der Entwicklung Grenchens vom Dorf zum Uhrenzentrum widmet. Sie ist einen Besuch wert!

Pauline Schild-Hugi

Pauline ist eine der ersten Grenchnerinnen, denen Sarah begegnet – eine energische, frisch verheiratete junge Frau aus dem schon lange in Grenchen ansässigen Geschlecht der Hugi, einer Familie, die ihr Vermögen mit Mühlen gemacht hat. Aufgewachsen ist sie in der „Unteren Mühle“, die heute noch steht. Die zupackende und fröhliche Art, die ich Pauline zuschreibe, habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen: Auf diesem Bild ist sie noch blutjung, aber gemäss ihrer Familie wusste sie schon immer sehr genau, was sie wollte…!

Adolf Schild-Hugi

Natürlich soll auch ihr Mann seinen Platz in dieser Galerie bekommen. Adolf Schild-Hugi, damals technischer Leiter in der Uhrenfabrik Schild und späterer Gründervater der ASSA, bei der mein eigener Grossvater die Lehre als Mechaniker gemacht hat. Ein geselliger, freundlicher Mann, exzellenter Musiker und passionierter Sänger. Mehr lest Ihr im Buch..!

Josef Schild

Josef Schild steht seinem Bruder Adolf bezüglich Musikalität in nichts nach – im Gegenteil. Er hat sich sogar in Deutschland einen Namen als Tenor gemacht. Zu seinen Ehren hat die Familie das Wohnhaus von Adolf und Pauline, das ich Euch im letzten Post vorgestellt habe, mit einer Harfe verziert, die zur Zeit des Romans bereits den Balkon schmückte.

Urs Schild-Rust

Der älteste der Brüder ist zur Zeit des Romans der Patron – heute würde man „CEO“ sagen – in der Firma Schild. Urs Schild war zuvor ein engagierter Lehrer. Und dass alle Schilds Musik auch in den Füssen haben, beweist er im Buch auf tatkräftige Art.

Anton Schild

Ich habe das Pferd von hinten aufgezäumt und komme nun zum Vater Schild. Er ist einer der beiden Männer, der die Uhrenindustrie in Grenchen eingeführt hat und in seinem Wohnhaus, der „Garnbuchi“, die ersten Lehrlinge ausgebildet hat. Die Garnbuchi steht leider nicht mehr, aber der Türsturz wurde bewahrt und schmückt heute das Kulturhistorische Museum in Grenchen.

Dr. Josef Girard

Dr. Josef Girard ist der zweite Mann im Bunde mit Anton Schild. Der Arzt starb leider früh. Das heutige Kunsthaus in Grenchen, das vis-à-vis des Bahnhof Süd steht, war sein Wohnsitz; es kommt schon früh in der „Uhrmacherin“ zu einem Auftritt.

Und weiter? Da gäbe es noch so viele: Dr. Franz-Josef Schild, der „Grossätti vom Leberberg“, der im Buch auch in seiner ersten Profession in Erscheinung tritt; Euseb Girard, der nicht nur selbst eine Uhrenfabrik besass, sondern auch einen ausgesprochen wichtigen Beruf in Grenchen ausübte und im Verlauf des Buches deswegen eine Menge Ärger hatte, oder Euseb Vogt, Gemeindeammann. Was ist denn das, fragt Ihr Euch? Und überhaupt: Warum hiessen so viele Leute Euseb?

Das und noch viel mehr erfahrt Ihr, wenn Ihr das Buch lest. Und ein heisser Tipp: Wenn Ihr es vor allen anderen lesen, mit mir und einer Gruppe online darüber diskutieren wollt und bereit seid, eine kleine Rezension zu schreiben, dann bewerbt Euch bis am 29. November für meine Leserunde auf Lovelybooks. Es gibt 25 Printexemplare zu gewinnen, und es würde mich freuen, mit Euch gemeinsam durch mein Buch zu reisen…!

Soviel für heute, und eine kleine Vorschau: Nachdem wir uns nun mit Grenchen, seinen Gebäuden und seinen Menschen befasst haben, will ich Euch im nächsten Post die anderen gewichtigem Protagonisten meiner Saga vorstellen, die ihr den Namen gegeben haben: Die Uhren! Freut Euch auf tolle Uhren-Bilder und Hintergrundinformationen…!

Herzliche Grüsse und bis bald,

Eure Claudia

Es ist sinnbildlich, dass mir ein katholischer Feiertag einen Strich durch meine Blogpost-Rechnung gemacht hat; schliesslich kommt Sarah Siegwart, die Protagonistin der „Uhrmacherin“, aus der katholischen Hochburg Luzern…! Einen Tag später als geplant möchte ich Euch nun mitnehmen auf eine Reise in das Dorf, in dem „Die Uhrmacherin“ spielt – und hoffe, dass Euch mein kleiner Rundgang gluschtig macht!

Vom Dorf zur Stadt im Eilzugstempo

Der Ausdruck „Dorf“ mag irritieren, wenn man sich das Grenchen von heute ansieht. Mit einer Bevölkerungszahl von fast 18’000 sind wir keine Grossstadt, aber die Zeit des Dorfes ist lange vorbei. Das merkt man allerdings nicht, wenn man älteren Einwohnern zuhört, die zum Einkaufen immer noch „ins Dorf“ gehen…! Tatsächlich wurde Grenchen nach 1930 zur Stadt, als es die Marke von 10’000 Einwohnern erreichte.

Als Sarah Siegwart 1873 nach Grenchen kam, zählte die Stadt allerdings erst rund 2’500 Einwohner. Eine gewaltige Steigerung, die das Juradörflein in kurzer Zeit hingelegt hat. Wie ging das bloss? Das, meine Lieben, erfahrt Ihr früh genug. Erst einmal soll Schluss sein mit „Infodump“, wie wir das unter Schreibenden nennen. Hier als Einstieg das Grenchen von heute durch die liebenden, ironisch zwinkernden Augen zweier begabter Sprösslinge unserer Stadt:

Video „Willkommen in Grenchen“, Konzept Susanne Sahli und Olivier Messerli, im Auftrag der Stadt Grenchen

Cool, findet Ihr nicht auch? Aber zurück zu Grenchen um 1873 mit seinen 2’500 Einwohnern. Was hat Sarah gesehen, als sie den ersten Fuss in unser Dörflein setzte?

Uhrenfabrik Girard & Schild, gegründet 1856 im Gebäude rechts. Erweiterungsbau mit Dachreiter von 1870.

Genau: Eine Uhrenfabrik, oder besser: DIE Uhrenfabrik, die damals den Ton angab. Und heute? Die Juraberge im Hintergrund haben sich nicht verändert, aber ansonsten schaut die Ecke etwas anders aus:

ETA-Fabrik in heutiger Zeit.

Natürlich gab es zu Sarahs Zeiten nicht nur Fabriken in Grenchen. Unter anderem traf man sich auch in Gasthöfen wie diesem:

Gasthof Löwen rechts, im Hintergrund erhöht: Schulhaus I.

Den „Löwen“ gibt es immer noch, allerdings nicht mehr als Gasthof. Äusserlich hat er sich nicht verändert, genauso wenig wie das Schulhaus I, in dem ich übrigens meine ersten vier Primarschuljahre verbrachte:

Löwen heute, im Hintergrund „Postmarkt“ und erhöht Schulhaus I.

Dass ich Euch den „Löwen“ zeige, hat seine Gründe; er wird in der „Uhrmacherin 1“ Schauplatz eines besonderen Ereignisses. Aber davon nicht mehr; Ihr sollt ja dann das Buch kaufen…!

Natürlich gäbe es noch viele Gebäude, die ich Euch zeigen könnte: Die Wallfahrtskapelle Allerheiligen, „Chappeli“ genannt, in der Sarah einmal Zuflucht suchen wird; das Knabeninstitut Breidenstein, das heute „Bachtelen“ heisst, oder das Wohnhaus von Adolf und Pauline Schild, die zu Sarahs Vertrauten und Freunden werden. Ach, sei’s drum; eins geht noch:

Wohnhaus von Adolf und Pauline Schild-Hugi Ende des 19. Jahrhunderts

Und so sieht es heute aus:

Wohnhaus Adolf und Pauline Schild in heutiger Zeit.

Von den Häusern zu den Menschen

Vielleicht fragt Ihr Euch inzwischen, wer all die Schilds, Hugis und wie sie sonst noch hiessen, denn waren und warum Ihr Euch für sie interessieren sollt. Zum einen wie bereits erwähnt, weil sie in der „Uhrmacherin“ öfters zu Wort kommen und sogar einmal ein Lied anstimmen. Aber auch, weil ohne Schilds, Hugis, Girards und viele andere Grenchen heute keine 18’000-Einwohner-Stadt und kein Uhren- und Technologiezentrum im Grünen wäre.

Aber mehr dazu, wenn es wieder heisst: „Es pickt die Uhr“…! Und das ist übrigens kein Tippfehler, wie man meinen könnte: So beginnt ein Gedicht eines anderen wichtigen Grenchners, das ebenfalls einen prominenten Platz in meinem Buch hat. Davon mehr beim nächsten Mal! Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit und viel Vorfreude auf die „Uhrmacherin“.

Und ganz zum Schluss ein kleiner Tipp: Schon bald werde ich die Leserunde für die „Uhrmacherin“ auf Lovelybooks veröffentlichen. Dort könnt Ihr Euch dann um Freiexemplare des Buches bewerben und zusammen mit mir und Sarah vor allen anderen die „Uhrmacherin“ und Grenchen erleben. Es würde mich freuen!

Herzlich, Eure Claudia

Liebe Freunde,

„Sie“ ist natürlich „Die Uhrmacherin“ erster Teil, und acht Wochen vor Erscheinungstermin steigt bei mir doch so langsam der Puls. Letzte Woche hat der Verlag die Vorabexemplare an die Presseorgane verschickt, und als ich die Liste der Angeschriebenen gesehen habe, wurde mir doch etwas „gschmuch“, wie die Schweizer sagen würden. Bisher war mein Buch eine Sache zwischen mir, dem Verlag und meinen BetaleserInnen, aber das ist nun bald vorbei. Bereits durfte ich ein erstes Interview geben und freue mich schon sehr auf das Resultat. Die erste Veranstaltung, an der ich als Autorin dabei sein werde, findet schon in neun Tagen statt, und auch auf der Website will ich Euch und mich auf „Die Uhrmacherin“ einstimmen. Aber der Reihe nach:

Podiumsgespräch an der „Zürich liest“

Am 27. Oktober werde ich im Rahmen des Literaturfestivals „Zürich liest“ an einem Podiumsgespräch zum Thema „Die hohe Kunst der Unterhaltung“ teilnehmen. Christine Lötscher, Professorin für Populäre Genres an der Uni Zürich, wird mit den Autorinnen Ladina Bordoli, Nadine Gerber, Priska Lo Cascio und mir über das Schreiben und die öffentliche Wahrnehmung sprechen und zu ergründen versuchen, was genau den „Wohlfühlroman“ ausmacht. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 und findet im Zentrum „Karl der Grosse“ in Zürich statt. Mehr Details sowie einen Link zu den Tickets findet Ihr hier.

Leserunde auf „Lovelybooks“ Mitte November

Wer „Die Uhrmacherin“ schon vor der Veröffentlichung lesen und zusammen mit mir die Reise durch das Buch antreten will, kann sich bald auf „Lovelybooks“ für eine Leserunde anmelden. Mit etwas Glück kannst Du sogar ein Exemplar gewinnen! Die Leserunde werde ich Anfang November aufsetzen und Euch natürlich informieren, wenn es losgeht. Wer sich auf Lovelybooks schon etwas umsehen will, der klicke hier.

Blogreihe zur „Uhrmacherin“

Und last, but not least will ich Euch natürlich „gluschtig“ machen auf die Uhrmacherin, aber auch auf meine Heimatstadt Grenchen und auf die Uhrmacherei, die im Buch eine zentrale Rolle spielen. Falls Ihr Euch also schon lange fragt, wo zum Geier eigentlich Grenchen liegt, worum es im Buch so gehen wird und was es mit den Uhren auf sich hat: Ask no more! Die Antworten folgen bald auf diesem Blog. Und damit die Uhrmacherin auch in ein passendes Setting kommt, werde ich auf Anfang November meiner Website einen neuen Look verpassen…!

Soviel für heute. Nun wünsche ich Euch eine gute Woche, und bleibt dran! Und wenn Ihr die News zum Buch direkt in der Mailbox haben möchtet, dann abonniert einfach meinen Newsletter. Den habe ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt, möchte ihn aber nun reaktivieren. Es würde mich freuen!

Herzlich, Eure Claudia

Liebe Freunde

Die Zeiten sind immer noch von der besonderen Art – und vor allem scheint mir die Zeit an sich, dieses mysteriöse Wesen, immer schneller zu drehen. Schon wieder ist mehr als ein Quartal vorbeigerauscht! Geht es Euch ähnlich? Aber vielleicht bin es auch nur ich, und mein Empfinden hat damit zu tun, dass das Erscheinungsdatum der „Uhrmacherin“ jeden Tag näher rückt. Es wird real! Neben diesem mit Spannung und Freude erwarteten Moment läuft auch sonst genug in meinem Leben, besonders natürlich in der Schreib- und Singstube. Daher hier mal wieder ein kurzer Bericht:

„Sehnsucht im Herzen“ an der Bachtelen-Firmung vom 2. Juni 2021

Unerwartet bin ich Anfang Juni noch zu einem musikalischen Einsatz gekommen. Zusammen mit Kirsten Raufeisen durfte ich ein drittes Mal die Firmung im Kinderheim Bachtelen umrahmen, dieses Mal zum von den Firmlingen gewählten Thema der Sehnsucht. Für Peter Stawicki, den katholischen Seelsorger und Sozialpädagogen des Bachtelen, war es die letzte Firmung vor seiner Pensionierung im nächsten April, und er hat es sich nicht nehmen lassen, unsere Schlusssong mit seinem tollen Gitarrenspiel zu bereichern. Danke Peter, und noch gute Schaffenszeit vor dem grossen Tag!

Band 2 der „Uhrmacherin“ bei den BetaleserInnen…

…und das ist gut so! Die Überarbeitung des Plots war eine knifflige Phase. Man muss sich von den kleineren Geschehnissen entfernen und versuchen, das ganze Buch vor sich zu sehen; mit allen Nebensträngen und -geschichten. Wer wird wann verdächtigt? Wie schnell geht’s mit der Love Story voran? Was müssen meine armen Protagonisten in diesem Band lernen, damit doch noch alles gut kommt? Ich habe wahrscheinlich noch nicht ganz alles auf der Reihe, aber nun darf ich erst einmal etwas durchatmen und auf die Reaktionen warten. Die Feedbacks meiner „Betas“ waren bei Band 1 sehr wertvoll, und ich bin sicher, dass ich auch dieses Mal vom Schwarmwissen und von den unterschiedlichen Zugängen zum Buch profitieren werde.

…und Band 1 steht fast schon im Laden!

Nach der Arbeit an Band 2 bereite ich mich innerlich und organisatorisch auf die Veröffentlichung von Band 1 vor. Im November wird es eine Leserunde auf Lovelybooks geben; das wird eine ganz neue Erfahrung für mich. Und zwischendurch linse ich schon mal auf Amazon, Buchhaus.ch oder andere Shops, um zu schauen, was mein Buch macht – schliesslich kann man es schon vorbestellen! Das ist meist eher ernüchternd, aber es gibt auch ermutigende Zeichen. Vor kurzem hat mir eine liebe Freundin geschrieben, dass sie mein Buch gerade vorbestellt hat; das freut mich immer sehr! Und immerhin taucht „Die Uhrmacherin“ auf der Online-Seite der Buchhandlungen Lüthy Balmer Stocker bereits an gar nicht schlechter Stelle bei den „Demnächst“-Taschenbüchern auf. Wenn das kein Motivator für die organisatorischen Tasks ist, was dann?

Und wer dem Buch mit einer Vorbestellung diesen Start noch versüssen möchte, der schaue hier:

„Die Uhrmacherin“ auf Buchhaus.ch

„Die Uhrmacherin“ auf Amazon

Termine

Was meine Agenda betrifft, sieht es im Moment noch locker-flockig aus, aber erste Termine stehen schon. Am 27. Oktober werde ich in Zürich sein; Details dazu folgen noch. Und am 19. März 2022 darf ich vor hoffentlich zahlreichem heimischen Publikum ein gemeinsames Programm mit dem genialen Künstler Ferruccio Cainero gestalten. Auf der Website des Kleintheaters Grenchen erfahrt Ihr mehr und könnt bald schon Tickets reservieren. Es würde mich freuen, Euch dort zu sehen!

Buchpremiere am 13. Dezember 2021

Und der vorerst wichtigste Termin zum Schluss: Am 13. Dezember, dem Erscheinungsdatum der „Uhrmacherin“, findet meine Buchpremiere statt. Ich feiere sie im wunderschönen Dachstock des Kulturhistorischen Museums Grenchen statt. Wer in der Gegend ist (oder sein will!), reserviere sich doch schon mal den Abend ab 19.00. Ich würde mich freuen, mit Euch auf mein Buchbaby das Glas zu erheben!

Nun wünsche ich Euch noch ein paar gute Sommertage, bevor der Herbst endgültig Einzug hält. Hebet Euch Sorg, und bis bald!

Herzlich, Eure Claudia

Liebe Freunde

Gerade zurückgekehrt von einem wunderbaren Engelberg-Kurztrip mit meiner Schwester, den Koffer noch nicht einmal ausgepackt, sitze ich schon wieder vor dem Bildschirm. Doch das mit Freude! Denn heute kann ich Euch mitteilen, dass das Erscheinungsdatum von Band 1 meiner Trilogie nun offiziell ist: Es wird – siehe oben – noch dieses Jahr, ab dem 13. Dezember, erhältlich sein. Ich freue mich riesig!

Und ich freue mich, dass Ihr nun endlich etwas mehr über das Projekt erfahrt. Wer in den letzten Monaten etwas gegoogelt hat, ist schon über Cover und Titel gestolpert. Für alle, die das noch nicht gemacht haben – here it comes:

„Die Uhrmacherin. Im Sturm der Zeit“ spielt im 19. Jahrhundert in meinem Heimat- und Wohnort Grenchen und erzählt die Geschichte einer jungen Luzernerin, die in diesem Provinznest ihr Glück sucht. Sie veranschaulicht aber ebenso, wie Grenchen sich innerhalb weniger Jahrzehnte vom Kuhdorf zur Uhrenstadt gemausert hat, welche Persönlichkeiten dabei eine Rolle gespielt haben und was die Grenchnerin und den Grenchner so einzigartig macht. Mehr sei noch nicht verraten, aber ein paar zusätzliche Details findet Ihr auf der Website des Penguin-Verlags.

Was als nächstes kommt, wird in jeder Hinsicht Neuland für mich sein. Ich weiss mich im Penguin-Team aber in guten Händen und freue mich auf alles, was kommt: darauf, mein Buch dann endlich in Händen zu halten, aber vor allem auf den Moment, wenn die Geschichte von Sarah bei Euch ankommt, Euch hoffentlich packt, zum Lachen bringt und zum Mitfiebern anstiftet. Schreiben ist eine einsame Angelegenheit, oft eine Achterbahnfahrt zwischen „das ist genial – ich bin der Hit“ und „das wird nie was, was habe ich mir dabei gedacht?“ Und so sehr ich die Arbeit im Schreibstübchen schätze, kann ich es kaum erwarten, dass das meine Geschichte endlich dort ankommt, wo sie hingehört: Bei Euch.

In diesem Sinn seid herzlich eingeladen, mit mir bis zum 13. Dezember mitzufiebern – und kauft mein Buch! (Das musste ja kommen…!) Ihr könnt es auf verschiedenen Onlinekanälen vorbestellen, zum Beispiel:

Bei buchhaus.ch (Onlineshop von Lüthy Balmer Stocker)

Bei buecher.de

Bei Amazon

Weitere Kanäle findet Ihr über den Link zur Website des Penguin-Verlags. Und wenn Ihr das Buch lieber live in Empfang nehmt: Ich werde, so es die Umstände dann erlauben, eine Buchpremiere veranstalten und würde mich freuen, viele von Euch dort zu sehen!

Nun lasse ich Euch und mich ins sonnige Wochenende. Tragt Euch Sorge, geniesst die Zeit, und dann bis zu den nächsten News aus meiner Schreibküche!

Herzlich,
Eure Claudia

Liebe Freunde

Der erste Teil des obigen Titels ist mir spontan eingefallen, aber direkt nach dem Schreiben überkam mich ein „metaphysisches Gruseln“, wie unser berühmtester Schweizer Mundartdichter Mani Matter in einem Lied zu sagen pflegte. Ruft man mit solchen Aussagen nicht Unheil hervor? Lieber noch schnell ein Fragezeichen angehängt…!

Das meine ich natürlich nicht ernst. Ich fürchte nicht, was kommt, sondern freue mich auf ein spannendes neues Jahr. Und heute freue ich mich, dass ich Geburtstag feiern darf, auch wenn mich die dicke Fünf etwas eigenartig berührt.

Wirklich schon Fünfzig? Wie konnte das passieren?

Egal wie: Ich lebe gut damit. Aus meiner geplanten grossen Feier ist nichts geworden, aber das macht nichts. Auf dem Programm stehen jetzt noch ein paar Folgen Doctor Who Staffel 11 (falls die DVDs gekommen sind), ein feines Take-Away-Znacht vom örtlichen Chinesen und danach Gourmet-Desserts, die mir zwei liebe, backbegabte Freundin vorbeigebracht haben- siehe Picture. Feeling loved, würde man auf Facebook sagen! Und ich bin dankbar – für das, was war, das, was ist und da, was noch kommt. „Herr der Ringe“, anyone? Jedenfalls hier etwas zu „some things that have not yet come to pass“:

Musikalisches Januarende: Taizé-Gottesdienst in Signau

Am allerletzten Januartag 2021 werde ich mit der Organistin und Pianistin Kirsten Raufeisen in der Kirche Signau einen Taizé-Gottesdienst gestalten. Mitsingen wird aufgrund der aktuellen Vorgaben nicht möglich sein, aber es wird sicher trotzdem ein besinnlicher Abend zum Geniessen und still werden….!

Romantrilogie in den Startlöchern

Das sage ich schon so lange, dass es fast nicht mehr wahr ist; Corona hat letztes Jahr auch viele Verlagspläne durcheinandergewirbelt. Aber nun stehen die Zeichen gut. Spätestens im nächsten Quartalsbericht sollte ich Euch einen offiziellen Erscheinungstermin für Band 1 präsentieren können. Derweil ist Band 2 schon in Überarbeitung. Ich freue mich sehr, wenn es dann definitiv losgeht, und Ihr hoffentlich auch!

Neues Projekt in Arbeit

Daneben arbeite ich bereits an einem neuen Projekt, das ebenfalls in die Sparte „Historischer Roman“ fällt. Mehr kann ich noch nicht darüber sagen, aber ich habe letzten Freitag eine Leseprobe von ca. 120 Seiten an meine Agentin geschickt. Sollte das Ganze real werden, wird es mir mit Sicherheit nicht so schnell langweilig in meiner Schreibstube. Aber die Gefahr besteht ohnehin nicht…

Und sonst so? Wenn es existenziell wird..!

Ja, sonst? Ein bisschen bringt mich die fette Fünf doch ins Grübeln. Was kommt noch, und was sollte noch kommen? Wie und vor allem wofür soll ich meine Zeit einsetzen? Corona und der Tod meines lieben Pa im letzten Jahr haben einige Fragen angestossen, die momentan in mir arbeiten, und je älter ich werde, desto stärker wird meine Überzeugung, dass ich klug wählen muss. Aber keine Angst für die Lesefans unter Euch: Ich bin ziemlich sicher, dass „Romane schreiben“ auf alle Fälle eine meiner Prioritäten bleibt.

Zu Gott STILL sein

Eine der Strategien, die mir helfen sollen, ist diese hier, frei nach Psalm 62,5: Vor Gott still werden, weil nur in ihm meine Hoffnung ist. Am 20. Januar hat sich zum 17. Mal der Tag gejährt, an dem ich voll und ganz auf die Karte Jesus gesetzt habe, und das mit der Hoffnung kann ich voll und ganz unterschreiben. Dennoch fällt es mir immer ungeheuer schwer, den unaufhörlichen Fluss der Gedanken abzustellen. Zu warten, zu lauschen. Und noch schwieriger: Auch mal auf nichts zu warten, die Sinne ruhen zu lassen. Und so habe ich mir als Kontrapunkt zu einem Jahr, das viel Bewegung verspricht, dieses „Still werden“ zum Jahresmotto gemacht. Es soll mich dabei unterstützen, nicht ständig Rückschau zu halten oder die nächste Aufgabe und den nächsten Tag zu planen, sondern den Augenblick, das „Hier und Jetzt“ zu geniessen. Denn dieses „Hier und Jetzt“ ist der einzige Moment, in dem wir Gott, dem Nächsten und uns selbst begegnen und Beziehung leben können – das, wofür wir letztlich geschaffen sind.

In diesem Sinne wünsche ich mir und Euch ein beziehungsreiches Jahr voller guter Begegnungen und freue mich daran, auch mit Euch verbunden zu sein. Bleibt gesund und seid gesegnet!

Herzlich, Claudia

Liebe Freunde,

Eigentlich hatte ich nicht vor, an Tag Eins des Corona-Lockdowns in der Schweie meinen Quartalsbericht zu verfassen. Stattdessen wollte ich schön mit der Recherche an einem Projekt weiterfahren. Das Leben wollte es anders, indem meine Kindle-App streikt. Und das an diesem Tag! Nun denn: In der Annahme, dass es noch ein paar andere gibt, die daheim hocken, deren Kindle vielleicht auch nicht geht oder die sonst gern was lesen würden: Hier kommen die News aus der Schreibstube. Und die sind gut…!

Erscheinungsdatum für Band 1 (fast) geklärt!

Ja, ein „fast“ gibt es noch, aber voraussichtlich sollte mein erster historischer Roman am 8. Februar 2021 erscheinen. Bis dahin ist es noch lange; es ist also immer noch Geduld angesagt. Dennoch schaltet die Maschinerie nun langsam in einen höheren Gang, und ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Monate…!

First Draft von Band 2 finished!

In dieser Wartezeit war mir gar nicht langweilig, da ich im neuen Jahr gleich mit der Niederschrift von Band 2 begonnen habe. Ein erster Wurf ist fertig; nun liegt er zum Auskühlen auf dem Fensterbrett. Aber im Gegensatz zum Kuchen ist er natürlich noch nicht geniessbar: Jetzt kommen die Revisionen und eine Menge Recherchearbeit, damit die Details dann auch stimmen. Ich habe vor, im April wieder einzusteigen. Und bis dann…?

Vorarbeiten für ein spannendes Herzensprojekt…

Im Moment bin ich eigentlich wie erwähnt im Recherchemodus, und zwar für ein Herzensprojekt, das mir im letzten Herbst zugetragen wurde. Die Details sind noch nicht geklärt, aber sollte es klappen, werde ich ein Buch zu einem Thema schreiben, das mir schon immer sehr wichtig war. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Der neue Blog in den Startlöchern

Ja, das habe ich jetzt schon oft gesagt, aber an den obigen Abschnitten könnt Ihr erkennen, dass ich durchaus beschäftigt war in diesen Tagen. Dennoch ist es ein wenig vorwärts gegangen, was den Blog angeht: Inzwischen habe ich mir einen Titel ausgedacht und ein Bild kreiert. Es könnte also schon bald losgehen.

Musik…

Durfte auch in diesem Quartal nicht fehlen. Neben meinen regelmässigen Einsätzen in der eigenen Church durfte ich am 26. Januar mit der Organistin und Pianistin Kirsten Raufeisen einen Taizé-Gottesdienst umrahmen. Ein „First“ für mich wie auch für die Kirchgemeinde Signau; sehr berührend und besinnlich. Wiederholung möglich!

Und Ihr so?

Wie geht es Euch an diesem ersten Tag eines neuen Lebens? Wie sehr beeinträchtigt die momentanen Situation um Covid-19 Euren Alltag? Obwohl ich selbst wenig merke, weil ich schon vorher fast nur Zuhause gearbeitet und Anlässe meistens vermieden habe, macht mir das Ganze zu schaffen. Ich denke mehr als sonst an meine älteren Verwandten und frage mich, wie sie mit allem umgehen, und ich fühle mit den Familien mit.

Und doch – ja, und doch. So übel es ist, so beängstigend: Auch aus solchen Krisen kann Gutes kommen. Ich bin zwar (wahrscheinlich, da historisch ausgebildet) eine Zynikerin, aber gleichzeitig habe ich die Hoffnung nie aufgegeben, dass die Menschen dazulernen und sich besinnen können – meistes einfach erst, wenn man sie dazu zwingt. Und genau das tut diese Krise. Wir vermissen jetzt einiges, aber ich hoffe, wir erkennen, dass der Verlust von Dingen weit einfacher zu verschmerzen ist als das, was uns Menschen wirklich ausmacht: Gemeinschaft. Beziehung. Und die Welle der Solidarität, die neben den unmöglichen Hamsterkäufen eben auch real ist, macht mir Hoffnung, dass wir am Ende dieser Krise eine etwas andere Gesellschaft haben werden: Weniger Konsum, weniger Oberflächlichkeit, mehr Empathie. Vielleicht sogar weniger „Geld regiert die Welt“? Es wird nicht ewig halten, weil der Mensch dazu tendiert, solche Geschichten relativ rasch zu vergessen, aber wenn es nur eine kleine Änderung bewirkt, dann war es zumindest nicht umsonst.

Und hier mein besonderer Gruss in die Stuben für Euch:

Ich habe mir gestern Abend überlegt, wie ich denen, die solche sozialen Zwangspausen schwierig finden, die Zeit versüssen könnte, ohne das es Euch etwas kostet. Daher habe ich die elektronische Version meiner CD auf 0 Franken gesetzt. Ich freue mich, wenn Ihr „zuschlagt“; die CD-Gratisdownloads sollten eine Weile reichen (es sind über 1’000 möglich). Einfach den untenstehenden Link anklicken, auf „Buy digital CD“ drücken, beim Preis eine 0 eingeben, dann könnt Ihr den Download starten. Ebenfalls bin ich daran, meine Ebooks auf 99 cents zu setzen (ganz gratis geht bei Amazon leider nicht, wenn man nicht in einem Sonderprogramm ist). Habt Freude dran…!

Hier der Link:

Zur CD als MP3

Und nun, Ihr Lieben: Bleibt daheim, wenn Ihr könnt; bleibt gesund, lest was Schönes, telefoniert, hört Musik. Geht allein in die Natur und geniesst die Schöpfung. Und hebet Euch Sorg!

Herzlich, Claudia