Ostergruss aus der Schreibstube

Liebe Freunde,

Viel zu lange ist es her, dass ich Euch ein Update über meine literarisch-musikalischen Aktivitäten geliefert habe! Einige Zeit war meine Website aus mysteriösen Gründen nicht zugänglich, und sonst ist (wie es uns allen geht) immer viel los. Jetzt geniesse ich die freien Ostertage und kann wieder mal liefern. Here goes:

Mein Roman: Überarbeitung und Recherche…!

Nachdem ich ja im Dezember zu meiner grossen Freude den Zuschlag für eine Veröffentlichung beim Penguin Verlag erhalten hatte, waren in den Folgemonaten noch einige rechtliche Formalitäten zu erledigen. Kurz vor meinen Thailandferien im Februar trafen dan meine ersten Verlagsverträge (für Band 1 und 2) bei mir ein  – ein feierlicher Moment! Im März hatte ich ein tolles Telefonat mit meiner Verlagslektorin, und nun sitze ich an der Überarbeitung des Manuskripts. Ganz konkret habe ich meine bisherige Arbeit bereits verschickt und warte nun gespannt auf das Feedback. Parallel dazu  habe ich mit vertiefter Recherche für Band 2 begonnen, was ich in den kommenden Wochen noch fortsetzen werde. Nachdem ich lange herumgerätselt hatte, was ich genau in den Krimiplot packen könnte, hatte ich eine zündende Idee, die aber einiges an Wissen über Themen erfordert, die mir nicht so geläufig sind. Also auf in die Bibliotheken und Archive!

Musikalische Events: Gottesdienstumrahmung und Talk mit Chäs, Brot und Wy…

An der Gitarre und am Mikrofon stand ich in den letzten Monaten nur im Gottesdienst, aber bald schon darf ich wieder “aushäusig” wirken. Am 6. Juni werde ich in der GMS Studen Gast ihrer Event-Serie “Chäs, Brot und Wy und mi Gschicht mit Gott” sein. Dort darf ich ein bisschen was von mir erzählen, Fragen beantworten und auch das eine oder andere musikalisch darbieten. Ich freue mich schon sehr! Ebenfalls im Juni werde ich zusammen mit Kirsten Raufeisen den Firmgottesdienst im Kinderheim Bachtelen musikalisch umrahmen. Auch darauf freue ich mich; wir durften dies bereits vor zwei Jahren übernehmen – ein feierlicher Anlass in den ehrwürdigen Räumen des Kinderheims, das übrigens auch in meinen Büchern eine Rolle spielen wird.

Ostergrüsse und Lesetipp für die freien Tage

Soweit in knackiger Kürze, was bei mir läuft. Es ist ein spannendes Jahr mit vielen “Firsts”, und im Moment bin ich neben meinem Buch noch in zwei Teilzeitanstellungen beschäftigt. Zusammen mit den ehrenamtlichen Engagements wird es manchmal etwas eng – vor allem im Kopf – aber die Freude überwiegt. Jetzt geniesse ich die freien Tage und hoffe, Ihr tut dasselbe. Und falls das Wetter bei Euch nicht so dolle ist, habe ich Euch einen heissen Lesetipp: Die wenigsten Bücher überstehen bei mir den “Erste-Seite-Test”, aber gerade habe ich einen historischen Roman zu Ende gelesen, der mich sehr begeistert hat. Der Autor ist ein promovierter Historiker, der exzellent recherchiert, Schauplatz ist Mailand im 15. Jahrhundert, es gibt Spannung, eine kleine Lovestory, lebendige Beschreibungen und vor allem eine herrliche Sprache: “Pandolfo”, von Michael Römling, im Rowohlt Verlag. Überall zu kaufen, wo’s Bücher gibt, aber wenn es schnell gehen soll: Hier ein Link zu Amazon (ich habe das E-Book gekauft, dann kann man gleich loslegen).

Herzliche Grüsse und bis bald,

Eure Claudia

P.S.: Ein kleiner Nachtrag redaktioneller Art: In letzter Zeit häuften sich ominöserweise Klicks auf ein Bild, das ich für ein Post über die Frankfurter Buchmesse verwendet hatte – ein Ausschnitt aus einem Fahrplan. Da ich nicht sicher bin, ob die Verwendung rechtens ist, habe ich das Bild herausgenommen. Ich hoffe, wer auch immer sich hier Infos geholt hat, findet sie auch an offizieller Stelle!

 

5 Comments

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  1. Liebe Claudia, tolle Nachrichten!
    Ich gratuliere dir herzlich! Derzeit, wenn du mit deiner Lektorin den Roman überarbeitest – für mich fast der schönste Aspekt bei der Schreiberei – wirst du wenig Zeit haben, dich überhaupt, außer um Privates, um anderes zu kümmern. Ich freue mich sehr für dich! Ich erhielt zwar, wie dir bereits angedeutet, tatsächlich eine Veröffentlichungszusage von dem mir durch die Lektorin vermittelten ersten Verlag, doch fühlte ich mich zwischen fast ausschließlich Krimis nicht wohl. Der Verlag war mir nach Kenntnisnahme des Vertrags ebenfalls suspekt. Deshalb genoss ich zunächst meine Osterferien, und mache mich jetzt, nach der Abreise meines Mannes und Enkels aus der Bretagne langsam wieder auf Verlagssuche. Lieber Gruß und ganz viel Erfolg! Hanna-Laura

    • Liebe Hanna-Laura, herzlichen Dank für die lieben Worte! Ich freue mich auch sehr auf diesen Prozess, der schon mal sehr gut angefangen hat. Es ist immer wieder spannend, sich mit jemand anderem intensiv über das eigene Buch auszutauschen. Es wird sicher eine spannende Zeit!
      Dass es mit dem Verlag nichts wird, ist natürlich schade, aber es ist schliesslich wichtig, die richtige Heimat für das eigene Buch zu finden. Da lohnt es sich, die Sache gut zu prüfen und auch auf die innere Stimme zu hören! Ich wünsche Dir deshalb weiter viel Energie und dann hoffentlich baldigen Erfolg bei der Suche nach dem Verlag, wo Dein Buch gut aufgehoben ist! Herzliche Grüsse, Claudia

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