…ist als Posttitel vielleicht etwas übertrieben, aber nachdem das erste Jahresdrittel so rasch verflogen ist, passt es nicht schlecht. Ich habe lange nicht mehr gepostet, weil ich bis über die Ohren in der Überarbeitung meines Manuskripts steckte und auch sonst viel zu tun war. What’s up and wohin geht die Reise also?

Mein Buch nimmt fahrt auf – Einsatz der Testleser, Narrativa und Leseprobe!

Tatsächlich bin ich in diesen Monaten ein gutes Stück weitergekommen: Meine Agentin hat kundgetan, dass die Zeit reif ist für den Einsatz von Testlesern oder besser: Testleserinnen. Der historische Roman – auch der Krimi – ist bezüglich Lesepublikum stark in Frauenhand. Letztes Wochenende habe ich also Manuskripte in allen Formen verschickt und harre nun der Feedbacks. Es war ein besonderer Moment, das Dokument vorzubereiten und dann abzuschicken: das erste Mal wird das, woran ich seit zwei Jahren sitze, jemand anderes als meine Agentin und ich zu Gesicht bekommen! Aber ich freue mich – mit einer Portion Bammel im Herzen – auf die Rückmeldungen und die Chance, mein Buch noch zu verbessern.

Anfang Juni werde ich auf Kloster Andechs an der Narrativa 2 teilnehmen, einer Autorenkonferenz, die durch die Textmanufaktur Leipzig gehostet wird. Ich freue mich schon auf den Austausch und auf die Workshops und Vorträge, die teilweise auch Feedbacks für mein Projekt ergeben sollten. Bis Anfang Juni sollten auch die Feedbacks der Testleserinnen eingegangen sein, und ich werde mich an Exposé und Leseprobe machen, mit denen meine Agentin dann an die Verlage gelangt. Das wird mit Sicherheit eine spannende Zeit!

What about Music?

Den musikalischen Bereich habe ich in den vergangenen Monaten etwas stiefmütterlich behandelt, wenn man von zwei Konzerten als Chorsängerin im Konzertchor Leberberg absieht. Wir haben die Cäcilienmesse von Gounod aufgeführt – in Originalbesetzung mit sechs Harfen! – ein tolles Klangerlebnis. Bereits haben die Proben für Bachs Weihnachtsoratorium begonnen (Teile I-III). Aber bevor wir damit die Adventszeit einläuten, werde ich andere Gelegenheiten zum Musizieren haben. Am 9. Juni trage ich mit ein oder zwei Liedern zur Gestaltung eines Firmgottesdienstes in Fribourg teil, und am 4. September gestalte ich einen Erwachsenenbildungs-Anlass der römisch-katholischen Kirchgemeinde in Grenchen. Es werden Songs, Texte und persönlich Geschichten zu hören sein. Details folgen!

Und sonst so?

„Sonst“ läuft auch genug – alle sechs Wochen liefere ich im Grenchner „Stadtbummel“ ein paar persönliche Gedanken zu den Geschehnissen rund um Grenchen, und als Mitglied des Vorstands im Grenchner Kleintheater bastle ich gerade an der nächsten Saison. Auch unsere Kirche beansprucht einen guten Teil meiner Zeit, und dann wäre es ja auch schön, wenn man für Familie, Freunde und sich selbst noch etwas Energie übrig hat. Die Balance zu finden – etwas, das ich mir als Jahresmotto gesetzt habe – fällt mir nicht immer leicht, aber man lernt ja nie aus! Zur Balance sollte beitragen, dass ich bald etwas Urlaub habe. Luftveränderung, Abschalten, was anderes machen wird gut tun.

Soviel für den Moment – ich verspreche, dass das nächste Post weniger lang auf sich warten lassen wird!

Herzlich, Eure Claudia

Liebe Freunde,

Ein intensiver Dezember mit Konzerten und Festivitäten neigt sich dem Ende zu. Ich liege zuhause auf dem Sofa (my favorite place!) und habe endlich wieder etwas Musse, um einen kleinen Rück- und Ausblick zu machen. Wie lief es für mich an der „Künstlerfront“?

Music!
Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Ich durfte mehrere Male mit meinem Gesang und/oder Texten zu einem schönen Anlass beitragen, so zur Firmung im Kinderheim Bachtelen, zu einer Hauseinweihung, zu einem Frauenbrunch bei AGLOW Frick, zum Weihnachtsmarkt Grenchen und zu einem Adventsgottesdienst. Neben einem Zustupf in die Künstlerkasse sind diese Anlässe auch sonst bereichernd – ich kann andere Menschen mit meiner Musik und meinen Texten erfreuen (hopefully!) und sammle Erfahrung und Routine. Bei jedem Auftritt lerne ich wieder etwas dazu, und sei es nur, das Wasserglas nicht zu vergessen…!

Buchbaby
Auch in der Schreibstube hat sich viel getan. In diesem Jahr habe ich meinen Entwurf zweimal intensiv überarbeitet und dabei viel gelernt. Momentan liegt er bei meiner Agentin, und wenn sich keine grösseren Plotfragen mehr stellen, werde ich als nächstes die ersten 30-40 Seiten für die Leseprobe zuhanden der Verlage perfektionieren. Drückt mir die Daumen!

Schreiben ist mehr…!
Mein Blog kam dieses Jahr etwas zu kurz, was auch mit der intensiven Arbeit am Buch zusammenhängt. Immerhin habe ich im Dezember etwas intensiver gepostet, und ich hoffe, auch im neuen Jahr etwas mehr Konstanz zeigen zu können. Eine grosse Freude für mich ist die Aufnahme in die Gilde der „Stadtbummler“ in meiner Heimatstadt: Alle sechs Wochen verfasse ich eine kleine Kolumne zu aktuellen Themen rund um die Stadt und ihre Einwohner. Ein Gewinn in jeder Hinsicht – ich liebe meine Stadt, und die Artikel machen mir grossen Spass; ich erhalte eine kleine Entschädigung, und ich kann mit den Themen, die ich mir vornehme, meinen „Brand“ etwas schärfen. Gestern ist im Übrigen der dritte Beitrag erschienen – hier könnt Ihr ihn lesen!

Was bringt 2018?
Hoffentlich einen Verlagsvertrag! Sicher werde ich, sobald mein Buch final überarbeitet ist, an die Teile zwei und drei meiner Trilogie gehen. Die Musik soll auch nicht zu kurz kommen. Ein erster Auftritt steht bereits, so werde ich am 4. Februar in der reformierten Kirche Signau zusammen mit Kirsten Raufeisen, die dort als Organistin tätig ist, den Gottesdienst umrahmen. Das wird sicher ein schöner Anlass!

Und Ihr so? Was sind Eure Pläne, Träume und Ziele für 2018? Was es auch ist – ich wünsche Euch gutes Gelingen und Gottes Segen dafür. Auf ein Wiederlesen – und vielleicht -sehen? im brandneuen 2018!

Herzlich, Claudia

 

Liebe Freunde,

Dieses Mal habe ich Euch lange warten lassen, aber so geht es, wenn man sich mit Haut und Haaren einer Sache verschrieben hat. Aber Schluss mit langen Ausreden; lieber berichte ich Euch, was alles gegangen ist und was in den nächsten Monaten auf mich und Euch wartet. So einiges nämlich…!

Das Buchbaby entwicklelt sich!

Bald ist eine neue Runde in Sachen Roman abgeschlossen: Seit Anfang September überarbeite ich mein Buch, und was sich dank der harten, aber herzlichen Hinweise meiner Agentin so langsam aus dem Wörtersalat herausschält, gefällt mir sehr. Epoche, Plot und Charakter verknüpfen sich enger, die Themen werden noch klarer, und die Personen erhalten mehr Tiefe. Immer wieder sehe ich etwas Neues, denke „Heureka!“ und dann „aber die Arbeit, die das wieder gibt…!“ Such is Writer’s Life!  Ende Monat werde ich einen vorläufigen Strich unter die Bearbeitung setzen und das Manuskript meiner Agentin-Lektorin-Mentorin schicken; ich bin gespannt auf ihr Feedback! Ich selbst werde vom Text pausieren und mich anderen Verpflichtungen zuwenden, denn es gibt einige.

AGLOW Frick Frauenfrühstück am 11. November 2017

Am 11. November darf ich zum zweiten Mal in Frick ein AGLOW-Frauenfrühstück gestalten. Ich werde zum Thema „Lebe Dein Leben“ sprechen; salopper übersetzt: „Wie Du lernst, Dein Ich zu umarmen, Dein Ding zu machen und Dich einen Deut darum zu scheren, was andere denken“. Ein oder zwei Songs werden auch zu hören sein. Weitere Infos unter Termine!

Weihnachts-Gottesdienst in der Bewegung Plus Biel 10. Dezember 2017

Ich freue mich sehr, den diesjährigen Weihnachtsgottesdienst der Bewegung Plus Biel gesanglich mitzugestalten. Er hat das Thema „Hoffnung ER lebt“ und ist öffentlich. Weitere Details sind ebenfalls unter Termine zu finden.

Kolumne „Stadtbummel“ im Grenchner Tagblatt

Das Schreiben beschäftigt mich auch neben Buchprojekt und Blog: Seit neuestem bin ich Teil der „Stadtbummel“-Crew im Grenchner Tagblatt, was mich sehr freut! Am 23. September hatte ich mein Debut, in dem ich über Stephen Kings „ES“ berichtet und in Kindheitserinnerungen geschwelgt habe. Der nächste Bummel kommt am 11. November, und ein paar Ideen dazu schwirren mir schon im Kopf herum.

Soweit das Neueste von mir – ich verspreche, Euch nächstes Mal nicht so lange warten zu lassen. Lasst es Euch gutgehen, geniesst das schöne Herbstwetter, und dann auf bald!

Herzlich, Eure Claudia

Liebe Freunde,

Im Endspurt vor meinen wohlverdienten Ferien will ich auch Euch noch aufdatieren (ist das ein deutsches Wort? Seit ich an meinem Buch bin, frage ich mich sowas öfter!) Seit dem letzten Bericht ist wieder einiges gegangen. Here we go:

The Show goes on!
Auf musikalischer Seite darf ich ein bisschen durchatmen, denn zwei schöne Events sind nun (erfolgreich) Geschichte: Am 14. Juni habe ich zusammen mit der Pianistin Kirsten Raufeisen die Firmung im Kinderheim Bachtelen begleitet. Das Bachtelen ist für mich ein besonderer Ort, da meine Eltern beide während Jahrzehnten für die Institution gearbeitet haben. Zudem war es das erste Zusammenspiel dieser Art für Kirsten und mich. Es war ein berührender und besinnlicher Anlass, den wir sehr gern umrahmt haben und der uns beiden viel Freude bereitet hat. Wiederholungsgefahr gegeben!

Firmung Bachtelen 17 04
Firmung Bachtelen 14. Juni 2017

Am 1. Juli habe ich ausserdem an der Hauseinweihung eines Schulkollegen gespielt; ein pikanter Event für jemanden, der in der Schule eher durch dezente Zurückhaltung bekannt geworden ist. Dass die Hälfte meiner Klassenkameraden ebenfalls anwesend waren, hat den Effekt noch verstärkt, aber zum Glück habe ich dennoch ein paar Töne herausgebracht. Kudos to me!

Bücher schreiben ist nicht schwer, Editing dagegen sehr…!
So schlimm ist es nicht, aber das lange Gespräch mit meiner Lektorin zu meinem letzten Draft war sowohl erhellend und inspirierend als auch herausfordernd. Es gibt noch viel zu tun, bis mein Buch fertig ist, und es werden ein paar grössere Eingriffe nötig sein, um meine Story, die Themen der Zeit und des Ortes und meine Protagonisten  noch enger zu verknüpfen. Aber ich freue mich auf diese Arbeit! In den vergangenen Wochen habe ich mir überlegt, wie ich diese Verknüpfung hinbekommen könnte, und nach den wohlverdienten Ferien werde ich mit neuer Energie darangehen. More to come!

Mehr habe ich im Moment nicht, und warum länger werden als nötig? Lieber das nächste Mal ein etwas längeres Post! Wer trotzdem mehr von mir lesen oder hören möchte, darf sich a) auf meiner Produkteseite umsehen oder mich b) für einen Anlass buchen. Ich komme gern! (P.S.: Weiter sind meine Marketingbestrebungen des letzten Posts noch nicht gediehen, aber ich bleibe dran!)

Und nun wünsche ich Euch einen tollen Sommer – das bessere Wetter kommt sicher auch bald!

Herzlich, Claudia

 

Liebe Freunde,

Schon wieder ist viel zu viel Zeit verstrichen – dabei ist in den vergangenen Monaten doch wieder einiges gegangen! Aber der Reihe nach.

Buch in Prüfung…!

Im April und Mai habe ich mein Buch nochmals überarbeitet und unter anderem an der Szenengestaltung gearbeitet. Auch ein paar Recherchen in der Zentralbibliothek Solothurn sind in den Text eingeflossen. Die Durchsicht alter Zeitungen war ein amüsanter und interessanter Ausflug in die Vergangenheit! Bei der Studie von Inseraten aus den 1870er-Jahren habe ich festgestellt, dass sich nicht so viel geändert hat: schon damals wurden obskure Mittelchen für den männlichen Haarwuchs und anderer Schnick-Schnack beworben. Ausserdem fand ich grosse Inserate von Auswanderungsagenturen, die dem gebeutelten Schweizer billiges Land und Verdienstmöglichkeiten in Rio de Janeiro oder Kanada anpriesen. Damals pflegten also auch wir Schweizer aus wirtschaftlichen Gründen die Heimaterde zu verlassen. Aber das nur am Rand; wir wollen ja nicht politisch werden.

Seit Mitte Mai befindet sich mein Buch nun ein weiteres Mal in den gewieften Händen meiner Agentin und Lektorin. Sie wird eine intensive Prüfung vornehmen und mir danach mitteilen, wo es noch hakt. Mein Traum ist natürlich, dass Plot, Charaktere etc. weitgehend in Ordnung sind und ich an den stilistischen Feinschliff gehen kann, aber ich werde mit allem leben, was kommt. Ich bin schon sehr gespannt auf das Feedback!

Music…!

Zu den Auftritten, die ich bereits in der Agenda habe, ist ein weiterer dazugekommen, über den ich mich sehr freue: Am 14. Juni um 17:00 werde ich, begleitet von einer Freundin am Piano, den Firmgottesdienst im Kinderheim Bachtelen in Grenchen umrahmen. Wir haben uns ein paar tolle Songs ausgesucht, und ich bin gespannt, wie sie bei den Firmlingen ankommen werden. Übrigens: Der Anlass ist öffentlich und findet in der wunderschönen Kapelle des Kinderheims statt. Näheres findet Ihr auf der Gig-Seite.

Und sonst so?

Ja, sonst so! Schon länger kaue ich an Ideen für mein Marketing, da mir derlei nicht so leicht fällt. Es gilt, präsent zu bleiben, seine Produkte zu präsentieren und dennoch nicht mit Massenmails und Postings zu nerven. Mein Mann hat mir ein paar Ideen gegeben, die schon etwas Hirnaktivität ausgelöst haben. Mir schwebt ein leicht humoristischer Ansatz vor – knappe, witzige Botschaften, verknüpft mit der Zeitaktualität und mit den passenden Produkten aus meinem kleinen Lager. Mal schauen, was dabei herauskommt!

Das, wie einer unserer Schweizer Tagesschau-Moderatoren zu sagen pflegt, „der Stand der Dinge im Moment“ – Ihr erfahrt natürlich, wenn es etwas Neues gibt! Ich wünsche Euch schöne Pfingsttage, und dann bis bald!

Herzlich , Claudia

 

 

Es ist schändlich lange her, dass ich Euch über mein Tun und Treiben informiert habe – mea culpa! Heute will ich das teilweise wieder gutmachen, denn zu erzählen gibt es genug.

Mein Buch gedeiht…!
Seit Anfang Jahr stecke ich mit Haut und Haaren in der Revision meines Erstlings. Erst mussten Plotlücken gefüllt werden, und eben habe ich die Überarbeitung an den Emotionen meiner Protagonisten beendet. Emotionen zu beschreiben ist schwerer, als man denkt, da zuviele rasende Herzen und pochende Adern „Kitschalarm“ und „Melodram“ schreien, und wer mich kennt, weiss, dass ich „so“ ein Buch nicht schreiben möchte. Nun habe ich diese Stellen weitgehend bereinigt und wende mich dem „Setting“ zu, auch keine Spezialität von mir. Während andere sich seitenweise genüsslich darin ergehen, Räume, Möbel, Landschaften und weiss der Geier was zu beschreiben, habe ich die Tendenz, entweder gar nicht zu überlegen, wo die Leute gerade sind, oder es mir nur im Kopf vorzustellen; beides ist dem Leseverständnis nicht sehr zuträglich.
Wenn diese Schritte durch sind, werde ich an Szenengestaltung und Sprache gehen und noch die eine oder andere Recherche einfliessen lassen; dann sollte mal gut sein. Zeithorizont? Momentan hoffe ich, Mitte Jahr die beste Version zu haben, die ich selbst zu schreiben in der Lage bin, und dann geht es an die Verlagssuche durch die Agentur. Drückt mir die Daumen…!

Music
„Echtes Licht“, mein Gratissong, wurde inzwischen auch schon einige hundert Male auf Youtube angeklickt, was mich sehr freut. Sicher werde ich den Song noch weiter promoten; Ostern eignet sich bestens dafür. Daneben freue ich mich auf ein paar Auftritte; der erste findet diesen Samstag an einem privaten Fest statt. Der zweite ist ebenfalls privat, aber am 10. Dezember werde ich den Adventsgottesdienst der Bewegung Plus Biel mitgestalten, und dort seid Ihr alle herzlichst eingeladen. Hopefully, there’s more to come; sobald die Buchüberarbeitung ein Stück weiter gediehen ist, werde ich meine Marketingbemühungen verstärken.

Die Zeit fliegt….
Mein Sorgenkind ist momentan mein Blog; die Überarbeitung meines Buchs beansprucht mich auf allen Ebenen, und irgendwie scheint einfach keine Zeit und Energie für ein gutes Post übrig zu sein. Da ich nichts Halbgares posten will, bin ich etwas im Clinch. Ich hoffe aber, es wird bald besser. Ein kleines Projekt habe ich noch, das in gewissem Sinne mit dem Blog zusammenhängt: Ich werde voraussichtlich an einem Schreibwettbewerb teilnehmen und dazu einen meiner Blogposts erweitern, der mir schon immer besonders am Herzen gelegen hat. Mehr erfahrt ihr, sobald der Text eingereicht ist, damit Ihr mit mir hibbeln könnt!

Gerade die Arbeit an meinem Buch zeigt mir, wie wichtig die lange Sicht und das Durchhaltevermögen sind und wie gefährlich es ist, sich mit anderen zu vergleichen. Jeden Tag erscheinen Bücher von Kollegen, gewinnt jemand einen Preis, ist jemand weiter als man selbst; wenn man sich davon verrückt machen lässt, bringt man nichts Vernünftiges zustande. Ich weiss, dass mein Buch die Zeit braucht, die ich investiere, und ich muss und darf diesem Prozess vertrauen. Es ist fertig, wenn es fertig ist, und das werde ich wissen, wenn es soweit ist. Ich bin glücklich, dass mir auch die manchmal langwierigen Überarbeitungsphasen noch Spass machen und es mir tiefe Freude bereitet, wenn ich mein Buch wieder ein Stück weiter bringen kann – ein wunderbares Gefühl.

Nun wünsche ich Euch eine gute Zeit  und auch für Eure Projekte und Anliegen viel Energie und Kraft, Geduld und Durchhaltevermögen!

Herzliche Grüsse, Claudia

Schenkt mir Sicht
Macht mich heil
Macht mich frei

Das Warten hat ein Ende – ich freue mich von Herzen, Euch heute zum Ersten Advent „Echtes Licht“ zu präsentieren! Ihr seht hier das Video zum Song, mit dem ich Euch schon mal eine gute Adventszeit wünschen möchte. Und natürlich enthält das Post den Link zum Gratis-Download, den Ihr hoffentlich nutzen werdet!

Im letzten Post habe ich Euch erzählt, wie Text und Musik zu „Echtes Licht“ entstanden sind und wie ich mich entschlossen habe, das Lied zu produzieren und zu verschenken. Von diesem Entscheid bis zum fertigen Produkt war es noch eine ordentliche Wegstrecke, und vor allem waren viele tolle Menschen an diesem Projekt beteiligt, die ich auf keinen Fall unerwähnt lassen will.

Erst einmal befasste sich mein CD-Produzent Norm Strauss mit meinen Ideen und entwickelte aus dem Text und den Harmonien ein Arrangement und Songkonzept. Norm spielte auch die Instrumente ein (Gitarre, Drums, Bass), unterstützt von seinem Sohn Joel Strauss, der das Piano beisteuerte.

Dann ging es darum, die Vocals aufzunehmen. Da Norm nicht gerade um die Ecke wohnt (nämlich in Kelowna, British Columbia, Kanada), aber jedes Jahr in Europa tourt, entschlossen wir uns, die Aufnahmen bei mir um die Ecke zu machen, sobald Norm in der Nähe ein Konzert haben würde. Im April 2016 war es soweit: wir nahmen die Vocals im Studio so-music bei Johny Lippuner auf – Informatiker, Soundfanatiker und genialer Schlagzeuger, mit dem ich schon oft und immer wieder gerne zusammengearbeitet habe. Die Aufnahmen landeten im Anschluss auf Schloss Röhrsdorf in Dresden, wo Soundprofi Arno Jordan in den Castle Studios das Mixing und Mastering machte. In Lukas Eggenberg und seinem sich im Aufbau befindenden Label LUEG Film (bald online!) fand ich einen nicht minder genialen Mann für mein Video. Zusammen arbeiteten wir die Videogestaltung aus und verbrachten Ende September zwei Abende in Bern für die Aufnahmen – eine neue Erfahrung für mich, die dank Lukas viel Spass gemacht und  mich erstaunlich wenig getresst hat.

bild-bern-kleinDass wir das Ganze schlank über die Bühne brachten, verdanke ich auch meinem Mann Beat (oben im Bild!), der unter dem noblen Wort „Logistical Support“ die Rucksack-, Stativ- und Lautsprecherschlepperei besorgte. Dass dadurch  während des Videos nur liebe und vertraute Menschen  um mich herumwuselten, hat sicher zu meiner Entspannung beigetragen.

Und nun ist der Song da, und ich habe keine Worte mehr. Ich hoffe, dass Euch dieses sehr persönliche Lied gefällt und dass Ihr es bei Gefallen auch Euren Freunden ans Herz legt – man kann es übrigens auch „verschenken“, also gratis per Mail an einen Freund senden. Mit Klick auf diesen Link seid Ihr schon auf meiner Shopseite. Nun wünsche ich Euch viel Freude mit dem Song, einen besinnlichen Ersten Advent und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit!

Herzlich, Claudia

Merken

Merken

…Geheimnisvoll, fast intim
Sein Leuchten zieht mich magisch an
Ich mach‘ mich auf und folge ihm
Flieg wie die Motte in sein Licht
Suche den Schein und find ihn nicht
Aber ich geb‘ nicht auf…

Der Countdown läuft! In fünf Tage ist „Echtes Licht“ zum Gratis-Download verfügbar, und ich nutze die Gelegenheit, Euch etwas mehr über das Projekt zu erzählen.

Angefangen hat alles Ende Juni 2015. Nach einem philosophisch-theologischen Streitgespräch sind mir innerhalb einer Stunde Text und Melodie für diesen Song  zugefallen, und eine kribbelnde Aufregung machte sich in mir breit – eine, die ich immer dann spüre, wenn etwas Besonders kurz davor steht, geboren zu werden. So habe ich mich gefühlt, als ich mich für den Besuch der Worship School entschieden habe, die mein Songwriting in Gang setzte und mich mit Norm Strauss, meinem späteren CD-Produzenten, in Verbindung brachte, und genau so habe ich auch empfunden, als ich ein paar Jahre später die Idee für „Hier will ich bleiben“, mein Buch- und CD-Projekt, hatte.

Ich entschied mich, dass ich das Lied produzieren würde. Eine neue CD war nicht in Planung, aber ich wollte dieses Lied unter die Leute bringen. Ich wusste, dass die Produktion des Songs und eines Werbevideos nicht gratis sein würde, aber ich hatte den starken Eindruck, dass es ein Free Download sein sollte, und zwar nicht nur, weil mir daran liegt, dass viele Menschen es hören.

Wir sind eine paradoxe Gesellschaft. Wir finden Geiz geil, jagen materiellen Schnäppchen nach und triumphieren, wenn wir für irgendwas nur den halben Preis oder noch weniger zahlen müssen. Gleichzeitig haben wir das Gefühl, dass etwas nur dann einen Wert hat, wenn es teuer ist oder noch besser einmal teuer war. Was von Anfang an günstig oder gar gratis zu haben ist, betrachten wir mit einem gewissen Misstrauen. Was kann das taugen? Das gleiche inkonsequente Verhalten legen wir oft bei unser Sinnsuche an den Tag. Wir wollen auf einfachem Weg alles bekommen, was wir uns wünschen, und gleichzeitig wollen wir uns mit dem, was wir finden, von anderen abheben; wollen, dass es uns zu etwas Besonderem macht.

Aber manchmal ist die Antwort auf unsere Fragen eine andere. Manchmal verstecken sich Wert und Sinn in etwas, das kein Preisschild trägt.

Dieses Lied kostet nichts. Es hat keinen Preis in Franken, Euro oder US-Dollar. Hat es dennoch einen Wert, und woran macht sich der fest? In fünf Tagen dürft Ihr das selbst herausfinden…!

Herzlich, Eure Claudia

P.S.: Das Beitragsbild ist ein Vorgeschmack auf das Video. Wer kann erahnen, wo es gedreht wurde? Auch für diesen Drehort gibt es natürlich einen Grund. Mehr davon am Sonntag!

Sie blenden mich, verbrennen mich
Alles so voll, doch etwas fehlt
Ich fühl mich leer, ich frage mich:
Muss da nicht noch was andres sein?
Bin es denn wirklich ich allein
Die das erkennen kann?

So fängt mein neues Lied an, und in genau 10 Tagen könnt Ihr es nicht nur hören, sondern gratis herunterladen!

Die Produktion des Videos ist schneller vorangegangen als geplant, und „Echtes Licht“ wird nun am Sonntag, 27.11. erscheinen – auf den Ersten Advent und damit als Auftakt in diese besinnliche Zeit, in der wir uns in Erwartung des Lichts auf Weihnachten vorbereiten. Ich freue mich riesig!

Das Lied hat eine besondere Geschichte, und es ist mein Weihnachtsgeschenk an alle, die es mögen. Es wird auf meiner Shopseite zum Gratis-Download angeboten werden, und ich bin sehr gespannt, wie Ihr und alle, die es sich anhören und sich das Video ansehen, das Lied aufnehmen werdet. In ein paar Tagen werde ich noch etwas intensiver auf die Entstehungsgeschichte des Songs eingehen, stay tuned..!

Und sonst so?

Neben der Videoproduktion ist im letzen Monat auch sonst viel gegangen. Ende Oktober war ich zum ersten Mal in meinem Leben an der Frankfurter Buchmesse, habe am Autorensalon der Textmanufaktur teilgenommen und meine Agentin kennengelernt, mit der ich bisher nur schriftlich und telefonisch Kontakt hatte. Eine tolle, ermutigende Begegnung – sie hat mir erzählt, dass die Zeichen der Zeit bezüglich meines Buchgenres gerade nicht schlecht stehen, und nun sind wir dabei, den ersten Band noch stärker voranzutreiben.

Mit diesem Schub habe ich die letzten Oktobertage genutzt, um noch einige Überarbeitungen vorzunehmen, und warte nun gespannt auf das Feedback meiner Agentin. Es gibt sicher noch viel zu tun, aber ich bin zuversichtlich! In den ersten Novembertagen habe ich einen Grobentwurf des zweiten Teils der Triologie erstellt, und ich konnte schon überraschend viele Szenen entwerfen. Ich habe eine/n Mörder/in, und ich schicke meine Protagonistin ins Ausland. Es bleibt also spannend.

Momentan bin ich an der Übersetzung von einigen Snippets aus Romanen meiner Autorenfreundin Lee Strauss, für die ich bereits zwei Bücher übersetzt habe. Wenn wir das Interersse einer Agentur wecken können, ergeben sich daraus vielleicht weitere Übersetzungsaufträge, was mich freuen würde – Lees Bücher sind spannend und voller Überraschungen, und ich bewundere ihre Fähigkeit, sich in verschiedenen Genres wie Suspence, Dystopia, Zeitreisen und Romance zu bewegen und eigene, faszinierende Welten zu erschaffen. Es wäre toll, ihre Bücher auch deutschen Leserinnen und Lesern zugänglich zu machen!

Weihnachtspläne…!

Weihnachten rückt bekanntlich näher, und damit der Weihnachtsmarkt Grenchen, an dem ich wieder mit einer kleinen Gospelformation präsent sein werde. Wir haben uns tolle Lieder ausgesucht, und eines sei verraten: Auch „Echtes Licht“ wird Teil des Programms sein. Ausserdem werde ich die Gelegenheit nutzen, am Markt eine besondere Aktion auf meine Bücher und die CD zu veranstalten und sie an drei Zeitfenster über die Tage verteilt zu verkaufen. Wer sich also noch mit Weihnachtsgeschenken eindecken will, kommt zwischen dem 9. und 11. Dezember auf den Grenchner Weihnachtsmarkt! Genaue Zeiten werde ich noch kommunizieren.

Nun hoffe ich, dass Euch meine Neuigkeiten Spass gemacht haben. Stay tuned, denn schon nächste Woche erfahrt Ihr mehr über meinen neuen Song, und Sonntag in einer Woche könnt Ihr ihn bereits herunterladen. Ich freue mich darauf und wünsche Euch bis dahin eine gute Zeit!

Herzlich, Eure Claudia

Der September ist Geschichte, der Oktober eilt mir davon – und ich habe wieder ein paar gute Neuigkeiten für Euch! Es war eine dichtgedrängte Zeit, aber dafür habe ich auch einiges geschafft…:

Videodreh in Bern
An zwei Septemberabenden habe ich in Bern das Video für meinen neuen Song gedreht, der von Norm Strauss produziert wurde und noch in diesem Jahr erscheinen wird. Das Glück war uns hold – uns hiess in diesem Fall Lukas Eggenberger, der das Video gedreht hat, meinem Mann, der uns geduldig und kraftvoll alle Utensilien getragen hat (darunter hunderte von Teelichtern), und ich, die ich vor allem darauf achten musste, beim zweiten Mal genau die gleichen Ohrhänger zu tragen und den Schal wieder gleich zu knoten. Wir konnten bei wunderbarstem Wetter filmen, und ich bin schon sehr gespannt auf das Resultat!

textmanufaktur-anthologie-2015-umschlag-31b38a28Jahresanthologie „Raues Licht“ der Textmanufaktur
Die erste der beiden Kurzgeschichten, die ich dieses Jahr produziert habe, ist erschienen: „Stelldichein“, ein Beitrag an die Jahresanthologie der Textmanufaktur. Ich freue mich sehr über meinen ersten Beitrag an ein offizielles publizistisches Werk! Es umfasst noch dreizehn andere Geschichten von neuen Autoren, ist klein und handlich und hier bestellbar. Check it out!

Historischer Krimi: Draft 2 in Arbeit
Im Gegensatz zu dem, was ich vor dem Schreiben so gehört und gelesen habe, ist mein Romanentwurf auf dem Weg von Draft 1 zu Draft 2 nicht geschrumpft, sondern um 20’000 Worte gewachsen. Das hat mich erst erschreckt, bis ich gelesen habe, dass das zu meinem Persönlichkeitstyp passt: Erst die Knochen zusammenbauen und dann das Fleisch dranhängen. Momentan stehe ich bei gut 90’000 Worten und beschäftige mich mit den letzten Plotlöchern, zweifelhaften Alibis und fehlender Würze. Ende Monat geht der Stand der Dinge an meine Agentin, und dann warte ich gespannt auf ihr Verdikt…!

Frankfurter Buchmesse, on my way!
Am Mittwoch fängt die Frankfurter Buchmesse an, und ich werde das erste Mal in meinem Leben dabei sein – das wird sicher ein Spass, wie Captain Kirk sagen würde! Mit meiner Autorenfreundin Lee Strauss werde ich vor allem Freitag und Samstag vor Ort sein, mir die Rosinen herauspicken, die mich interessieren, und vor allem die Atmosphäre geniessen. Ein besonderes Highlight wird der Autorensalon der Textmanufaktur/der Agentur Hille & Jung. Dort werde ich meiner Agentin nach vielen sympathischen Mails und Telefonaten das erste Mal Aug in Auge bei einem Kaffee oder so gegenübersitzen. Ich freue mich!

Gospel am Weihnachtsmarkt Grenchen
Seit Ende August ist auch unsere kleine Gospelformation wieder fleissig am Üben. Wir werden am 11. Dezember am Weihnachtsmarkt Grenchen auftreten (wahrscheinlich 11:00, Details folgen) und am Weihnachtsgottesdienst meiner Kirche eine Woche später einen Teil unseres Programms bringen. Looking forward to that!

Ich glaube, nun habe ich das meiste abgehandelt, was mich so umtreibt. Es macht nach wie vor Spass, zu schreiben, zu singen und zu spüren, dass es das ist, was ich gut kann und was auch anderen etwas gibt. Der grösste Teil meiner Energie fliesst natürlich in meinen Roman – zu sehen, wie er Gestalt annimmt, wie die verschiedenen Fäden sich verknüpfen lassen, ist spannend und beängstigend zu gleich. Es ist ein Entwicklungsprozess, den ich gleichzeitig führe und geschehen lasse – und damit schon fast eine Lebensschule…!

Auf ein Neues – Euch eine gute Zeit!

Herzlich, Eure Claudia